2 Jahre Poesierausch // Gewinnspiel

Zwei ganze Jahre schreibe ich nun schon auf meinem Blog Poesierausch über Literatur und alles, was so drumherum passiert! Wahnsinn! Gern würde ich euch an dieser Stelle davon berichten, wie unglaublich erfolgreich ich in den letzten zwei Jahren war und tolle Statistiken präsentieren. Aber leider ging mit meinem Blogumzug Anfang September auch sämtlicher Traffic verloren, der davor stattfand. Zunächst war ich darüber etwas traurig, aber dann dachte ich mir: Traffic ist doch eigentlich egal, Hauptsache ich komme auf meinem Blog ins Gespräch mit anderen Literaturmenschen. Oder wie seht ihr das?

Trotzdem möchte ich eine kleine, persönliche Bilanz ziehen. Ich bin ganz schön stolz auf die Entwicklung meines Blogs. Im letzten Jahr habe ich wesentlich mehr Beiträge veröffentlicht als noch im Vorjahr, ich bin Teil der Bloggerjury um den diesjährigen Preis für Das Debüt 2016, ich bin mit Poesierausch ganz eigenständig auf eine neue Domain umgezogen und habe in dem Zuge auch gleich einen Relaunch durchgeführt (Gott, war das anstrengend!). Außerdem wird mein Beitrag zur Aktion #warumichlese, initiiert von Sandro Abbate (novelero), in der gleichnamigen Anthologie beim homunculus verlag erscheinen, worauf ich besonders stolz bin. Last but not least, auch ein kleiner Erfolg: Ich konnte den wunderbaren Stefan als Co-Autor für meinen Blog gewinnen. Manchmal fehlt mir einfach die Zeit zum Lesen und/oder Schreiben, da ist es schön, ein bisschen Unterstützung beim Rezensieren zu bekommen. Danke Stefan!

Da ich gerade beim „Danke“ sagen bin, möchte ich mich natürlich auch bei all meinen Followern, sei es über WordPress oder die sozialen Netzwerke, bedanken. Nur ihr haltet diesen Blog lebendig. Ich hoffe, das klang jetzt nicht zu sehr nach Oscar-Dankesrede.

Gewinnspiel

Wie auch im letzten Jahr soll es Geschenke für euch geben. Beim diesjährigen Gewinnspiel verlose ich zwei Exemplare von Teresa Präauers Johnny und Jean in der S. Fischer-Taschenbuchausgabe.

2 Jahre Poesierausch Gewinnspiel

Hinterlasst bis zum 31. Dezember 2016 einen Kommentar unter diesem Beitrag und beantwortet darin folgende Frage: Welche ist eure liebste Literaturverfilmung und warum?

Unter allen Teilnehmenden werden Stefan und ich dann am 1. Januar 2017 den_die Gewinner_in ziehen.

Viel Glück!


Update vom 2. Januar 2017

Die Glücksfee hat gezogen. Jeweils ein Exemplar von Teresa Präauers „Johnny und Jean“ haben Marion und Tania Folaji gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch und allen anderen vielen Dank für die rege Teilnahme!

31 Kommentare

  1. Einer flog über das Kuckucksnest (Miloš Forman) – warum?

    weil ich den stoff/die thematik zeitlos finde: eine große metapher von fortdauernder ethischer und politischer brisanz über die zeit der entstehung des buches/des filmes hinaus übertragbar;
    weil die verfilmung (für mein empfinden) vital ist und power, rhythmus und eine eigene kraftvolle bildsprache zeigt;
    weil ein funken hoffnung bleibt am ende, ein dennoch, ein trotz;
    weil die menschliche existenz in all ihren sehnsüchtigen, bedürftigen, gebrochenen, grotesken, leidvollen, verletzten – ja, eben ver-rückten facetten mit gelassenem humor und unerschütterlich liebevoller warmherzigkeit dargestellt wird;
    weil ich das spiel von jack nicholson stark finde, von will sampson, louise flectcher und allen anderen ebenso;
    weil ichden film alle paar jahre mal anschauen kann, ohne dass mir langweilig würde …

    roman: https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_%28Roman%29
    film: https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_%28Film%29

    • Wow, das nenne ich mal eine Begründung, die vom Herzen kommt. Ich habe schon oft von diesem Film gehört, konnte mich aber bisher nie richtig aufraffen, mir ihn mal anzuschauen. Tja, das hat sich nun geändert. Nach deiner Beschreibung will ich ihn nun unbedingt sehen. Hast du auch das Buch gelesen? Und falls ja, sollte ich es zuerst lesen?

  2. Ich mochte die Literaturverfilmung „Die Wand“ sehr gerne. Sie hat die bedrückende Atmosphäre des Buches gut gespiegelt und Martina Gedeck schau ich beim Schauspiel nur allzu gern zu.

  3. 1. Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!
    2. Wie schön, dass du auch bei #warumichlese dabei bist und
    3. Warum will denn hier keiner Präauer haben?! Ich will die haben. Mit Literaturverfilmungen hab ich es allerdings gar nicht so. Zählt Clueless als Literaturverfilmung? Dann Clueless weil… na Clueless halt! Ansonsten die Brannagh-Verflmung von „Viel Lärm um nichts“ weil ich die Umsetzung sehr gelungen finde und ein paar SchauspielerInnen dabei sind, die ich sehr mag, allen voran Emma Thompson.

    • 1. Vielen lieben Dank!
      2. Bist du etwa auch bei der Anthologie dabei? Falls ja, lernen wir uns ja dann vielleicht bei der Release-Party (es gibt doch eine, oder?) persönlich kennen?! Das würde mich freuen.
      3. Haha, das dachte ich zunächst auch, bis ich merkte, dass mir Kommentare nicht mehr per Mail zugesendet werden. Als ich mich dann letztens wieder mal in meinen WP-Account einloggte, musste ich erst einmal acht Kommentare freigeben. 😉

      Und Clueless lasse ich natürlich durchgehen und auch die Begründung „na Clueless halt!“ Kann ich vollkommen nachvollziehen.

      Na dann viel Glück!

      • Das mit den Kommentaren hatte ich auch mal. Tagelang hat niemand mit mir gesprochen und dann hab ich auf einmal einen Haufen Kommentare in der Warteschleife gefunden…

        Und ja, ich bin auch dabei! Und mir wurde auf jeden Fall eine Party versprochen 🙂 Das nächste Frühjahr wird ziemlich voll bei mir, aber wenn ich es irgendwie einrichten kann, will ich da auf jeden Fall hin! Ich würde mich auch sehr freuen, dich da zu treffen!

  4. Eindeitig : „Tod in Venedig“ (Th. Mann) verfilmt von Visconti ; geht unter die Haut mit der morbiden Stimmung im spätsommerlichen Venedig und die der Rolle des Achenbachs

  5. Herzlichen Glückwunsch erst mal :).

    Meine liebste Literaturverfilmung sind die Herr der Ringe Filme. Als die Filme raus kamen war ich noch ziemlich jung und hatte die Bücher auch noch nicht gelesen. Aber die Filme waren und sind auch immer noch super und im Gegensatz zu den Büchern, welche ich nur ein mal gelesen habe, schaue ich sie mir immer mal wieder gerne an :D. Heißt nicht, dass ich die Bücher weniger toll finde, aber zu den Filmen ist der Bezug einfach größer :).

    • Liebe Gina,

      vielen Dank für die Glückwünsche. Ich würde auch so gern mal die „Herr der Ringe“-Filme schauen. Aber ich habe mir selbst auferlegt, zuerst die Bücher zu lesen. Ich habe die Romane in den letzten zehn Jahren bestimmt fünfmal angefangen und immer wieder abgebrochen. Haha
      Also sollte ich vielleicht nicht mehr so streng mit mir sein und einfach mal die Filme gucken.

      Liebe Grüße
      Juliane

  6. Das Parfum – Super spannende Geschichte, die Kulisse ist der Hammer. Ich schau mir den Film gerne öfters an.

  7. Die Caine war Ihr Schicksal. Humphrey Bogart als Zerstörerkapitän Philip Francis Queeg, genau an der Grenze zwischen schlechtem Anführer und Wahnsinn. Einer der ersten Nachkriegsfilme zum Thema 2. Weltkrieg mit dem Hauptfokus auf die Psyche eines Menschen und die Folgen für Ihn nahestehende Offiziere und nicht mit dem geraden Helden in der Mitte, der das Vaterland verteidigt.
    Wunderbar inszeniert und von Mr. Bogart auch sehr nah am Buch dargestellt.
    Der Roman war mein erster wirklicher Schmöker mit seinen etwa 600 Seiten und meinen damals 7 -8 Jahren. Als ich den Film dann mit etwa 16 auf Kabel eins sah, war ich sofort wieder in der Story, die ganzen Erinnerungen und Vorstellungen rund um das Gelesene blitzten einfach asu dem nichts aus, obwohl ich das Buch schon wieder vergessen glaubte. Heute stets recht hoch im Bücherregal, aber zweimal kam es mir schon wieder in die Finger 🙂

  8. Frank Warnking

    ich fand die verfilmung der millenium-trilogie klassen gelungen 🙂
    glückwunsch auch von mir 🙂

  9. Die Verfilmung des Romans „Crazy“. Der Film ist fast besser als das Buch. Ich war positiv überrascht.

  10. Meine liebste Literaturverfilmung ist Rebecca von Alfred Hitchcock nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier. Der Suspense bei Hitchcock ist besser, außerdem ist das Buch manchmal ziemlich schwülstig geschrieben, im Film sehen außerdem die Landschaftseinstellungen atemberaubend aus, im Buch – geht so.

  11. Die Blechtrommel
    toll verfilmt und super Schauspieler
    David Bennent hat sich so ins Gehirn gespielt, den werd ich nie vergessen

  12. Mario Kaess

    „Die Welle“ … weil das Buch, aber auch der Film zeigen wie schnell sich Dinge schlimm entwickeln können.

    • Liebe Tania,
      ich bräuchte dann noch eine Adresse von dir, an die ich den Roman schicken kann. Schreib mir gern per Mail.
      Liebe Grüße
      Juliane

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