Und sonst so? [Monatsrückblick Juni 2018]

Sommer, Sonne, Sonnenschein – zwischen Köln, Zürich und Berlin blieb mir im Juni gar nicht mal so viel Zeit zum Lesen. Bei Stefan in Indien sah das zum Glück ein bisschen anders aus. Was so los war, erfahrt ihr in unserem Monatsrückblick Juni 2018.

Gelesen

JULIANE: Shame on me, ich lese immer noch Anja Kampmanns Wie hoch die Wasser steigen. 100 Seiten habe ich noch, dann gibt’s auch endlich mal wieder eine Rezension von mir. Aber irgendwie kommt das Lesen im Sommer bei mir manchmal zu kurz … siehe »Gemacht« weiter unten.

STEFAN: Ich habe im Juni ordentlich was weggelesen. Erst habe ich Roman Ehrlichs Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens beendet, dann Stephan Rammlers Schubumkehr zur Mobilität der Zukunft gelesen, gefolgt von Annika Scheffels dystopischem Roadtrip Hier ist es schön, und abschließend dann noch Robert Menasses EU-Roman Die Hauptstadt (Rezension folgt in Kürze). Jetzt lese ich wieder ein Sachbuch, From The Ruins of Empire. The Revolt Against the West and the Remaking of Asia von Pankaj Mishra. Anti-imperialistische Geistesgeschichte in Asien – sehr interessant bisher!

Und sonst so? [Monatsrückblick Juni 2018]

Gesehen

JULIANE: Ich habe diesen Monat nichts Brandneues geschaut, sondern lieber ein paar Highlights aus den Nullerjahren nachgeholt … Backlistwatching sozusagen: Vicky Christina Barcelona (soooo toll, perfekter Film für den Sommer) und The Queen (beeindruckende Helen Mirren).

STEFAN: Ich hab mich mal an Lost gewagt, nach drei Staffeln war es mir aber dann doch zu blöd. Toll fand ich dagegen Top of the Hill, Collateral und Toast of London. Letzteres ist so absurd und gut, ich konnte es kaum glauben.

Gehört

JULIANE: Gerade höre ich das neue Album von Florence + The Machine rauf und runter, keine großen Überraschungen, aber ein solides neues Florence-Album. Außerdem habe ich meine große Liebe für Alex Cameron diesen Monat entdeckt. Ich war Anfang des Monats auch auf einem Konzert von ihm – mega Show, sehr empfehlenswert.

STEFAN: Ich habe Songs: Ohia für mich entdeckt. Genau wie bei den Black Keys auch hier große Eignung für hohe Temperaturen, aber eher dunkler, etwas behäbiger Country/Folk. Das Album Magnolia Electric Co. von 2003 ist der Knaller! Zum beschwingten Mitsingen gab es zwischendurch dann immer wieder Jens Lekman, vor allem »Waiting for Kirsten«, riesen Song! Da habe ich mich beim Mai-Rückblick selbst wieder infiziert. Vollkommen zu recht.

Gemacht

JULIANE: Ich habe zwar nicht viel gelesen, war aber trotzdem sehr literarisch unterwegs im Juni. Für die Literaturkonferenz »Ängst is now a Weltanschauung« war ich als Bloggerin am Start, habe Interviews und Protokolle geführt. Ich habe mit meiner besten Freundin ein wunderschönes Wochenende in Zürich verbracht. Mit derselben allerbesten Anika ging es Anfang des Monats auf die dritte Litblogconvention, eine kleine Zusammenfassung könnt ihr auf Anikas Booktube-Channel sehen:

STEFAN: Hier stinke ich jetzt richtig ab, bei mir gab’s Arbeit, Arbeit, Arbeit, dann eine Gastritis, dann wieder mehr Arbeit. Den Teil hätte ich mir gerne geschenkt. Am Ende aber zumindest noch den Five Rathas Tempel in Mamallapuram besichtigt. Immerhin.

Geklickt

JULIANE: Gleich zwei Magazine brauchen gerade Unterstützung. Eines davon ist das Missy Magazine, das ich sehr mag und selbst im Abo beziehe. Zehn Jahre gibt es die feministische Zeitschrift nun schon. Für zehn oder mehr weitere Jahre braucht die Missy allerdings eine Finanzspritze, zu der man auf Startnext beitragen kann. Das andere Magazin gibt es eigentlich noch nicht, aber ganz bald, das Almost 30 Magazine für alle, die sich almost 30 forever fühlen. Die neue Neon, nur in besser, sozusagen. Auch hier kann noch auf Startnext unterstützt werden.

STEFAN: Auch hier war bei mir wenig los, ich bin einfach kein Klicker, glaube ich. Dramatisch!

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