FreundInnen lesen #4: Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif

Es ist wieder soweit: FreundInnen lesen geht in die vierte Runde! Dieses Mal beehrt uns der liebe Stefan mit einer Buchempfehlung. Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif ist der zweite Roman des in Berlin lebenden Autors Jörg Albrecht und kommt rein äußerlich ziemlich poppig und spacig daher. Warum Stefan dieses Buch so sehr mag, erzählt er uns im Folgenden. Vorhang auf:

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Mireille Zindel: Irrgast

Von meinem Seminar der Poetischen Ornithologie bei Teresa Präauer im (mittlerweile) vergangenen Sommersemester habe ich hier bereits berichtet. Wie ich durch dieses Seminar auf ein neues Buch aufmerksam wurde, noch nicht. Während des Semesters war es die Aufgabe der SeminarteilnehmerInnen, einen literarischen Essay zu einem Thema aus der Ornithologie zu verfassen. Ich entschied mich für die Ergründung des Phänomens Irrgast und stieß dabei auf den gleichnamigen Debütroman von Mireille Zindel.

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Prisma | Zeitblatt für Text & Sprache

Seit ein paar Monaten tummeln sich auf meiner Couch ein paar Literaturzeitschriften. Ich mag diese kurzweilige Lektüre von Literatur vor allem auf meinem Weg zur Uni in der U-Bahn. Die Zeitschriften sind oftmals leichter und platzsparender als dicke Hardcover-Bücher und deshalb die besten Reisebegleiter, wenn man noch anderen Kram mitschleppen muss. In der letzten Woche begleitete mich die dritte Ausgabe der Prisma aus Göttingen.

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Teresa Präauer: Für den Herrscher aus Übersee

Vogelflöten, Ornithologielexika, Naturkundemuseum – all das durfte ich in den letzten Wochen in einem ganz besonderen Seminar an der Freien Universität Berlin kennenlernen. Die österreichische Autorin und Künstlerin Teresa Präauer hat dort in diesem Semester die Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur inne und gibt ein Seminar mit dem Titel „Poetische Ornithologie“. In der kommenden Sitzung sprechen wir über ihren Debütroman Für den Herrscher aus Übersee (Wallstein).

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Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Mit gerade einmal 23 Jahren legte Benedict Wells 2008 seinen Debütroman Becks letzter Sommer vor. Wells wurde damals als Ausnahmetalent gefeiert, das Debüt ein Erfolg und mittlerweile auch verfilmt. Zwei weitere Romane folgten. Nun erschien sein viertes Werk mit dem klangvollen Titel Vom Ende der Einsamkeit (Diogenes). Nach eigenen Aussagen schrieb Wells sieben Jahre an diesem Roman. Solch eine Zeitspanne lässt Großes und vor allem ausgereifte Gedankengänge erwarten. Letzteres trifft auf Vom Ende der Einsamkeit zu. Das Gefühl, beim Lesen etwas Einzigartiges in den Händen zu halten, blieb jedoch aus.

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